2008
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Das Jahr 2008
Das Festival 2008
Pressestimmen

Intro


Sein (Matt O´Casey´s) Film wird zu den Perlen des diesjährigen Unerhört! Musikfilmfestival Hamburg gehören. Es geht heuer in die zweite Runde und bietet ein vielschichtiges Programm, dessen Besuch wir unbedingt empfehlen.

Piranha


Das darf gern zur festen Institution werden.

Visions online


Musikfilme, die zu wenig Aufmerksamkeit und Öffetntlichkeit bekommen werden bei diesem Filmfestival gefördert und gefeiert – und Nachfolgern hoffentlich ein paar Steine aus dem Weg geräumt.

Spex online


An diesem Wochenende ...kann man sich in den gemütlichen Sesseln Hamburger Off-Kinos flätzen und gleichzeitig etwas für den eigenen Horizont tun.

Szene Hamburg


Lange waren Musikfilme ein von Kritik und Publikum vernachlässigtes Genre. Nicht Fisch, nicht Fleisch, galten sie als visueller Nachtisch für Musikfans...Dass es jenseits der Feuilletons noch viel Unerhörtes gibt, beweist das zweite Hamburger Musikfilmfestival.

LIVE (Hamburger Abendblatt)


Manchmal ist die Welt eben doch gerecht, und gute Ideen setzen sich durch – zum Beispiel im Fall des Musikfilmfestivals „Unerhört“...Hingehen und sich begeistern lassen.

Hamburger Morgenpost


Nach dem erfolgreichen Debüt im vergangenen Jahr, verlangte das Publikum mehr.

Prinz Hamburg


Gute Kombi: Film trifft Musik

Dresdner Morgenpost


...denn entgegen jeglicher inhaltlicher Beschränkung, die sich Festivals in der Regel auferlegen, setzen sie (die Unerhört!-Macher) verdienstvoller Weise auf die gesamte Bandbreite der Musik – nur so ist der ganzheitliche Blick aufs Genre möglich.

Deutschlandfunk/“Corso“


Hier ist ein Forum für den Musikfilm zu erleben. Filme, die kaum gezeigt werden.

Zitty Berlin


„Global Metal“ ist ein extrem unterhaltsamer und schlauer Diskurs zu Musik und Menschen. So wie fast alle Filme des Unerhört! Festivals.

taz Berlin


Zum zweiten Mal fand Anfang September in Hamburg das Musikfilmfestival Unerhört! statt. Dankenswerterweise hat das Eiszeitkino eine kleine Auswahl der 30 Filme nach Berlin geholt.
Gewinner
Gewinner der Wettbewerbe
Preise in 3 Kategorien wurden vergeben:
Der ferryhouse-Jurypreis für die beste Musikdokumentation der letzten beiden Jahre wurde vergeben an:

Aufbruch ins Innere - Der Komponist Matthias Pintscher


Regie: Klaus Voswinckel, Deutschland 2007

Da Herr Voswinckel gerade in Süditalien dreht, konnte er seinen Preis nicht persönlich entgegen nehmen. Sein Dankesgruß wurde verlesen.
Genauso wie die Jury-Begründungen werden wir diesen in den nächsten Tagen hier veröffentlichen.

Der FKP Skorpio Preis "Young Films" für die beste Nachwuchs-Musikdokumentation ging an den Film:

Love, Peace and Beatbox


Regie: Volker Meyer-Dabisch, Deutschland 2007

Herr Meyer-Dabisch konnte seinen Preis persönlich in Empfang nehmen. Die Bilder sind weiter unter zu sehen.

Das Publikum hat den Publikumspreis (Audience Choice) gewählt:

1. Platz:


Blondie - One Way Or Another
Regie: Matt Q'Casey, UK 2006
Mr. O'Casey stellte den Festival-Eröffnungsfilm am Donnerstag persönlich vor. Leider konnte er bei der Preisverleihung nicht mehr zugegen sein, freut sich aber über den Preis: ein iPod von Arndt & Bleibohm.

2. Platz:


Global Metal
Regie: Sam Dunn/Scot McFadyen, Kanada 2007

3. Platz:

3
We Call It Techno
Regie: Maren Sextro/Holger Wick, Deutschland 2008

UNERHÖRT! Musikfilmfestival Hamburg 2008: Erster Preis der Jury für den ferryhouse-Jurypreis.
Die Jury, bestehend aus Andrea Möller (Kulturmanagerin, Leeuwarden,), Andrea Rothaug (Kulturmanagerin, Hamburg), Peter Sempel (Filmemacher, Hamburg), begründet:
Mit großer Freude und Neugier haben wir die für den Wettbewerb ausgesuchten Filme angeschaut, die eine große Bandbreite boten, von Disco, HipHop, Metal, bis Jodler, Jazz und Avantgarde. Zwei der drei Jurymitglieder haben unabhängig voneinander einen Film als klaren Sieger gesehen. Wichtige Kriterien waren: Originalität, filmische Arbeit wie Bild, Ton, Schnitt, Rhythmus etc. und Musikalität des Films an sich. Vor allem aber: wie inspirierend und packend war der Film?
Der Titel vom Gewinner ist nicht so großartig wie der Film, man hätte ihn auch vom anderen Stern’ nennen können. Es ist eine Doku mit/über den 1971 geborenen Jungstar der deutschen Klassikmoderne: Aufbruch Ins Innere – Der Komponist Matthias Pintscher. Abstrakte akustische Räume zu bauen, Mut zu reduzierter Rhythmik aufzubringen und Reduziertheit zu optimieren, so beschreibt Pintscher selbst seine Arbeit in den letzten Jahren. Seine Musik in Worten zu beschreiben ist uns nicht möglich; aber man könnte Gedanken und Stichworte seiner Inspiration wiedergeben: Reise Ins Unbekannte, abstrakter akustischer Raum, reiche Einsamkeit, das Instrument spielt von alleine. Giacometti, Osiris, der Jazzer Art Tate, Joseph Beuys, Rimbaud, Stockhausen, Ligeti und viele andere bewegten ihn zu seinen faszinierenden Innovationen und neu erfundenen Klangstrukturen. Die Originalität dieses Künstlers, auch weil er für uns völlig neu war, hat uns sehr begeistert, ebenso die filmische Umsetzung der komplexen Materie durch den Regisseur Klaus Voswinckel und seinen Kameramann Dieter Matzka. Wir gratulieren Klaus Voswinckel ganz herzlich zum ferryhouse-Jurypreis des UNERHÖRT! Musikfilmfestivals 2008. Gerne würden wir diesen Musikabenteuerfilm mit längeren Musikanteilen im Kino wiedersehenhören. Eine echte Entdeckung.

UNERHÖRT! Musikfilmfestival Hamburg 2008: Erster Preis der Jury für den FKP SCORPIO-YOUNG-FILMS-PREIS
Die Jury, bestehend aus der Filmemacherin Sibylle Stürmer, Köln, der Autorin Kathrin Gerlof, Berlin und dem Film- und Musikexperten der GAL-Bürgerschaftsfraktion Hamburg, Farid Müller, hat aus den eingesandten Filmen einen Preisträger bestimmt. Der Preis geht an den Film Love Peace + Beatbox von Volker Meyer-Dabisch. Die Entscheidung ist einstimmig gefallen, auch wenn mehrere Filme in der engeren Wahl waren. Wir waren von der Bandbreite der Themen und der Vielfalt, die Themen künstlerisch aufzubereiten, angetan. Viele eingereichten Filme haben überzeugt. Am überzeugendsten von allen aber war der Film über das fünfte Element der Hip-Hop-Kultur. Wie begründet sich unsere Entscheidung? Volker Meyer-Dabisch sind drei Dinge gelungen: Er macht die Betrachterin und den Betrachter bekannt mit einer Kunstform, die an sich schon spektakulär ist. Aber er verlässt sich nicht darauf, dass das Außergewöhnliche dieser Musik, bereits ausreichend für einen guten Film wäre. Gut wird der Film, weil er Geschichten erzählt. Geschichten über Musiker und Musikerinnen, über eine Stadt, über ein Lebensgefühl, über einen fairen Wettbewerb. Der Film lässt sich auf das Tempo der Musik ein, ohne wie ein Videoclip daherzukommen. Er lässt uns Zeit, zuzuschauen, die auf der Leinwand Agierenden kennenzulernen, ihnen ins Gesicht zu sehen, zu hören, was sie zu sagen haben. Er bettet in die vielen Geschichten eine Geschichte ein, die sich um einen toten Beatboxer dreht. Das gibt gesellschaftliche Relevanz, ohne aufgesetzt zu wirken. Der Film arbeitet mit stilistischen Mitteln, die zur Musik passen, ihren Rhythmus und ihr Tempo aufnehmen, ohne sich von ihr dirigieren zu lassen. Man spürt, dass der Filmemacher sich auf seine Protagonisten eingelassen und sich Zeit für sie genommen hat, ihnen Achtung zollt. Maximum Respekt an Volker Meyer-Dabisch für seinen Film Love Peace + Beatbox, dem wir viele Zuschauerinnen und Zuschauer wünschen. Und wir hoffen, von dem Filmemacher demnächst noch mehr bewegte Bilder sehen zu können.
Fotos
Fotos aus 2008
Ein kurzer visueller Rückblick...