Kategorie "EventsEvents"
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14
Nov
0 Kom.
INNÍ - der neue Konzertfilm von Sigur Rós - NORDWIND Festival auf Kampnagel
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NORDWIND ist das größte Festival für Tanz, Theater und Musik aus
Skandinavien und dem Baltikum und läuft vom 6. bis 16. Dezember 2011 auf
Kampnagel, Hamburg.

Im Rahmen des Festivals finden neben zahlreichen Konzerten, Tanz- und Theateraufführungen auch zwei rare Vorführungen des neuen und sehr besonderen Konzertfilms INNÍ von Sigur Rós statt.

Kampnagel sei dank, sind wir in der glücklichen Lage, 2 x 2 Festivalpässe für das gesamte NORDWIND Festival an UNERHÖRT! Fans verlosen zu können.


Um bei der Verlosung mitzumachen, schickt uns bitte bis spätestens

19. November 2011, 18 Uhr

eine Email mit Eurem vollständigen Namen und dem Betreff "NORDWIND" an (Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen)



Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

INNÍ ist ein Konzertfilm der Isländischen Band Sigur Rós, der das Live-Konzert mit den Mitteln des Kinos intensiviert. Der kanadische Regisseur Vincent Morisset, bekannt auch durch das Arcade Fire-Video zu »Neon Bible«, hat dafür ein Konzert der Isländer mit zahlreichen Handkameras auf der Bühne aufgezeichnet. Die intimen Kamerablicke wurden anschließend durch analoges Umkopieren abstrahiert - und intensiviert: INNÍ vermittelt das beinahe klaustrophobische Gefühl, mit der Band in einem Raum zu sein und lenkt den Blick in hypnotischen Bildern in die Musik selbst.

Nach dem 2007er Sigur Rós-Film »Heima«, der die Band im isländischen Natur-Panorama zeigte, verbindet sich in INNÍ die Rausch-Erfahrung des Kinos mit der eines Live-Konzerts zu einem ekstatischen Kinoereignis. Nach der Premiere im September 2011 bei der Biennale in Venedig veröffentlicht die Band INNÍ nun mit einem Live-Album und zeigt den Film mit Surround-Sound in wenigen ausgewählten Kinos und auf Festivals.




INNÍ
Sigur Rós, Island, Vincent Morisset, Kanada
75 min.
10.12.11, 21.30 Uhr und 12.12.11, 20 Uhr
Alabama Kino auf Kampnagel
31
Okt
0 Kom.
1000 ROBOTA in UTOPIA LTD. - letzte Chance für Hamburg!
UNERHÖRT! empfiehlt:

7.11.2011, 20 Uhr, im ABATON:

UTOPIA LTD.
90-minütiger Dokumentarfilm von Sandra Trostel
über und mit
1000 ROBOTA

Kurzer Blick in den Rückspiegel:
Im Frühling 2011 hätte UNERHÖRT! - als Teil der Hamburger Dokumentarfilmwoche - ja sehr gerne Sandra Trostels UTOPIA LTD. gezeigt. Die abendfüllende Dokumentation begleitet die lokalen Helden 1000 ROBOTA ein knappes Jahr lang - wie gemalt für UNERHÖRT! Sowohl die Regisseurin als auch der Verleih waren mit einer einmaligen Projektion einverstanden. Allein: die Sache kam nicht zustande, weil ein anderer lokaler Held kinowirtschaftliche Muskelspiele aufzuführen sich bemüßigt fühlte. Mit dieser Bemerkung wollen wir unser Bedürfnis, von der ganzen Welt als nachtragend angesehen zu werden, ausgelebt haben und machen einen Haken dran.
Für alle, die den Kinostart von UTOPIA LTD. verpasst haben, gibt es in Hamburg eine vorläufig letzte Chance, den Film zu sehen, und zwar am 7. November 2011 um 20 Uhr, natürlich im ABATON.
Hier nochmal die offizielle Beschreibung:

"Die drei Teenager Anton, Jonas und Basti sind die Band 1000 ROBOTA.
Sie haben viel vor: „Wir wollen Entstehung verursachen und nicht erinnern“, und sie wollen ihre Ideale leben. In einer von ökonomischem Druck geprägten Gesellschaft stellen 1000 ROBOTA sich selbst und andere infrage. Sie wollen sich nicht einfügen lassen in das, was von ihnen erwartet wird. In einer von Überangeboten überfluteten Welt streben sie nach Wertigkeit und wollen sich mit anderen in einer neuen Jugendkultur zusammenschließen.
Doch bald treten erste Schwierigkeiten auf: Die Plattenaufnahmen gestalten sich schwieriger als erwartet. Es kommt zum Streit mit dem Label über das Klangbild und dessen Verkäuflichkeit. Obwohl die Presse voll ist von ihnen, ist ihre erste größere Tour nur mäßig besucht. Obwohl die Londoner In-Crowd zu ihren Konzerten pilgert, reicht die Gage kaum für die Jugendherberge. Obwohl sie von Stefan Raab zum Bundesvision Song Contest eingeladen sind, sind die Verkaufszahlen der Platte nur mäßig.
Gebeutelt von den widrigen Umständen und der Kluft zwischen Alltag und Medienpräsentation wird ihr Enthusiasmus auf harte Proben gestellt.
Während 1000 ROBOTA zwischen Schule und Konzerten pendeln, müssen sie sich darüber klar werden, dass es schwierig ist, den Erwartungen der Plattenfirma, ihrer Eltern und den eigenen Träumen gerecht zu werden. Sind ihre Ideale nur Nostalgie?
UTOPIA LTD. zeigt die gesellschaftlichen Bedingungen der Kunstproduktion in einer Zeit, in der die Allgegenwart der medial stilisierten Selbstinszenierung die subkulturellen Abgrenzungsstrategien des zwanzigsten Jahrhunderts weitgehend absorbiert hat."
26
Okt
1 Kom.
30.10.2011: KARP @ GOLEM
UNERHÖRT! empfiehlt:

30.10.2011, 20 Uhr, im GOLEM:

KILL ALL REDNECK PRICKS - KARP LIVES! 1990 - 1998

UNERHÖRT! hat sich immer auch für die Musik jenseits des Rampenlichts interessiert. Manchmal kann man die Dinge (zum Beispiel das Musikbusiness) eben viel besser verstehen, wenn man sich anschaut, was in der Breite passiert. Oder am Rande des Geschehens (zum Beispiel in der Provinz). Oder jenseits des Rampenlichts in der Provinz in länger zurückliegender Vergangenheit.
Der Film "Kill All Redneck Pricks: KARP LIVES! 1990 - 1998" über die Band KARP scheint mal wieder genau so eine Perspektive zu bieten. Ich sage "scheint", weil ich bisher nur knappe fünf Minuten Ausschnitte daraus gesehen habe (Ihr könnt das auch, und zwar hier: http://karplives.com/watch). Rampenlicht? Eher nicht, obwohl das Trio aus Kindheitsfreunden einige berühmte Unterstützer hat (zum Beispiel die Melvins, zum Beispiel Bikini Kill - die anderen Berühmten, die der Pressetext aufzählt, sagen mir schon nichts mehr...). Provinz? Sicher: Tumwater, Washington State. Aktualität? Die Band hat sich bereits 1998 aufgelöst, 2003 starb ihr ehemaliger Drummer bei einem Bootsunfall - das ist zwar traurig, aber abseits der gewöhnlichen Rock'n'Roll-Tragödien auch das.
Was sich andeutet, ist ein ehrlicher, unaufgeregter und trotzdem präziser Rückblick über die Bedingungen von harter Gitarrenmusik nach Punk; was sich andeutet, sind Geschichten von persönlichen Entwicklungen. Einordnungen durch Underground-Celebreties sind da nur Ausschmückung, nicht unsympathisch, aber auch nicht weiter wichtig.
Vor allem aber: KARPs Rock rockt. Er brettert, ist laut, energisch und konsequent - und er produziert keine Künstlerposen, höchstens Zitate von Künstlerposen, lässige Parodien. Aber nie wird die Herstellung dieser Parodie auch nur annähernd zur Hauptsache.
Den vollständigen Pressetext gibt's auf der GOLEM-Seite (http://golem.kr/?p=863).
Dort steht auch zu lesen, dass William Badgley, der Regisseur des Films, persönlich anwesend sein wird. Das klingt ganz nach einem Musikfilm-Abend nach UNERHÖRT!-Geschmack!
Viel Spaß dabei wünscht Stefan von UNERHÖRT!
13
Jul
0 Kom.
"People get ready, time to rocksteady!" Hamburger Kinopremiere von ROCKSTEADY - THE ROOTS OF REGGAE am 14. Juli
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Endlich kommt die wunderbare Musikdokumentation "Rocksteady - The Roots of Reggae" ins Kino! Auf dem letzten UNERHÖRT! Musikfilmfestival im Dezember 2009 gehörte sie zu den Highlights und Publikumslieblingen.

Im Hamburger Abaton-Kino läuft der Film ab 29. Juli; bereits am 14. Juli findet die Premiere statt, bei der Regisseur und Reggae-Experte Stascha Bader zu Gast ist.



Im Folgenden eine kurze Einführung aus dem Abaton-Programm:

"Der erste Kinofilm von Stascha Bader ist eine farbenfrohe und clever konzipierte Liebeserklärung an einen traditionellen Musikstil Jamaikas, der für die Entwicklung des Reggae bahnbrechend war.

«People get ready, time to rocksteady», singt zu Beginn der charismatische Wilburn Theodore Cole mit seiner Band im Aufnahmestudio in einem Außenquartier der jamaikanischen Hauptstadt Kingston.



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02
Mai
4 Kom.
Katja Ruge auf den Spuren von Joy Division Sänger Ian Curtis - Ausstellung fotoreportage23 – in search of ian curtis
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Am 18. Mai 1980 nahm sich Ian Curtis das Leben. Die von seiner Persönlichkeit und seiner Geschichte mit Joy Division ausstrahlende Faszination ist ungebrochen.

Auf dem 2. UNERHÖRT! Musikfilmfestival 2008 hatten wir die Gelegenheit, die Dokumentation "Joy Division" von Grant Gee zu zeigen, in der Weggefährten und Zeitzeugen ein bewegendes Bild der Geschichte der Band und vom Leben und Leiden des Ian Curtis zeichneten.

Allen, die sich für Ian Curtis, Joy Division, die Musikszene in Manchester etc. interessieren, möchten wir eine wunderbare Ausstellung der Hamburger Fotografin Katja Ruge ans Herz legen, die zu Ehren des 30. Todestages von Ian Curtis vom 18. Mai an in Hamburg läuft. Die Ausstellung wird ergänzt durch mehrere spannende Veranstaltungen wie Konzerte und Clubabende. Den folgenden Text haben wir der Pressemitteilung entnommen.

Katja Ruge auf den Spuren von Joy Divison Sänger Ian Curtis

Hamburger Fotografin Katja Ruge zeigt anlässlich Ian Curtisʼ 30. Todestag ihr Fotoprojekt
„fotoreportage23 – in search of ian curtis “
ab 19.05. in der kulturreich Galerie Hamburg


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Ian Curtis war 23 Jahre alt als er starb. Der Sänger der Band Joy Division hinterließ ein beachtliches musikalisches und textlich poetisches Werk. Das kurze und tragische Leben von Ian Curtis beeinflusste die Musikwelt nachhaltig bis heute. Der Suizid des Sängers im Mai 1980 beendete das Kapitel Joy Division abrupt und aus der Band wurde New Order, bis heute eine der bekanntesten englischen Bands.


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